Tag 14: Es war einmal… das letzte Kapitel der magischen Märchenwelten

Es war einmal ein Morgen, an dem im Märchenschloss von Telfes ein ganz besonderes Gefühl in der Luft lag. Nach zwei abenteuerreichen Wochen war nun tatsächlich der Tag gekommen: Die Reise zurück nach Immendingen stand bevor.

Noch einmal herrschte geschäftiges Treiben in den Gemächern. Die gepackten Koffer wurden nach unten gebracht, Mülleimer ein letztes Mal geleert, Zahnbürsten verstaut und Handtücher vom Balkon geholt. Ein letztes Mal wurde durch die Zimmer gefegt und kontrolliert, ob auch wirklich kein Schatz zurückblieb.

Währenddessen wartete im Garten bereits das Frühstück auf die jungen Abenteurer. Einige Kinder halfen fleißig dabei, den Anhänger mit all den Materialien zu beladen, während das Leiterteam den Bus vorbereitete. Mehr als 80 Koffer mussten ihren Platz finden – eine Aufgabe, die fast schon selbst ein kleines Märchenabenteuer war.

Um 9:45 Uhr war es schließlich soweit: Die Kinder machten sich auf den Weg zum Bus. Doch wer durfte zuerst einsteigen? Natürlich die gelben Elfen! Sie hatten während der vergangenen zwei Wochen die meisten Punkte gesammelt und sich damit den besonderen Preis verdient: zu erst einzusteigen und sich somit die besten Plätze im Bus zu sichern.

Anschließend durften die anderen Gruppen nach und nach einsteigen. Als schließlich alle ihren Platz gefunden hatten, startete Busfahrer Bernd den Motor und machte sich mit seiner großen Schar sicher und souverän auf den Weg Richtung Heimat.

Nach einer kurzen Pause vor der Grenze gab es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Handys zurück. Nun konnten alle ihren Eltern Bescheid geben und verkünden: Wir sind bald wieder da!

Und tatsächlich dauerte es nicht mehr lange, bis die vertrauten Straßen von Immendingen erreicht waren.

Dort wartete allerdings noch eine letzte große Aufgabe: Der Bus und der Anhänger mussten wieder ausgeladen werden. Koffer wurden verteilt, Materialien verstaut, Sitze sauber gemacht und der letzte Müll aus dem Bus entfernt. Doch bevor die Eltern ihre Kinder wieder mit nach Hause nehmen durften, bekamen sie noch einen kleinen Einblick in das, was die vergangenen zwei Wochen geprägt hatte.

Die Kinder präsentierten stolz ihre neu erlernten Lagertänze. Beim Jumpstyle wurde ordentlich losgelegt und auch der neue Simsalagrimm-Tanz durfte natürlich nicht fehlen. So mancher Elternteil bekam dabei vermutlich einen kleinen Vorgeschmack darauf, was sich im Märchenschloss alles abgespielt hatte.

Zum allerletzten Mal versammelten sich anschließend alle zu einem großen Kreis. Fundsachen wurden verteilt, letzte Worte gesprochen und gemeinsam eine letzte Dankesrunde gehalten.

Und dann war es soweit.

Das Märchen der Magischen Märchenwelten 2026 fand sein Ende.

In den vergangenen zwei Wochen wurden Freundschaften geschlossen, Herausforderungen gemeistert, Tänze gelernt, neue Orte entdeckt, gelacht, gespielt und unzählige Erinnerungen gesammelt. Gemeinsam wurden die verlorenen magischen Steine für Drache Paula zurückgewonnen – und am Ende ihre ihrere starke Magie wiedergefunden.

Das Leiterteam möchte deshalb von Herzen Danke sagen:

Danke an alle 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die dieses Ferienlager zu dem gemacht haben, was es war.

Danke an unsere fantastischen Küchenmädels, die uns jeden Tag mit leckerem Essen versorgt haben und immer für einen Spaß zu haben waren.

Und natürlich ein riesiges Dankeschön an alle, die bei der Organisation, beim Transport, bei der Vorbereitung und im Hintergrund geholfen und damit dieses Lager überhaupt möglich gemacht haben.

Ohne euch alle wäre dieses Märchen niemals zu dem geworden, was es war.

Und auch wenn sich heute die Tore des Märchenschlosses geschlossen haben, bleibt eines sicher:

Die schönsten Geschichten enden nicht – sie werden zu Erinnerungen.

Wir hoffen, dass wir uns alle im nächsten Jahr wiedersehen, wenn es heißt:

Willkommen im Ferienlager 2027!

Bis dahin wünschen wir euch eine gute Zeit und sagen ein letztes Mal:

Euer Ferienlager-Team ❤️

Tag 13: Es war einmal der letzte Tag im Märchenschloss

Es war einmal ein Morgen, an dem die jungen Abenteurer besonders schwer aus ihren Gemächern zu locken waren. Denn auch heute war ein ganz besonderer Tag: Der letzte volle Tag im Märchenschloss von Telfes war angebrochen. Geweckt wurden die Kinder von der Tagesleiterin Leni, die heute zum letzten Mal die Geschicke des Tages lenken durfte.

Nach einem weiteren köstlichen Restefrühstück wartete jedoch keine Zeit zum Träumen. Die Gemächer mussten für die bevorstehende Abreise vorbereitet werden. Süßigkeiten und Müll wurden aus den Zimmern verbannt, der letzte Staub wurde beseitigt und die Koffer durften bereits weitestgehend gepackt werden. Nur drei Outfits sollten noch draußen bleiben – darunter natürlich das Heimfahroutfit für den nächsten Morgen.

Doch bevor das Mittagessen auf den Tisch kam, sorgte die Küchenmannschaft noch für eine besondere Abstimmung. Denn ausgerechnet die Herdplatte für die Flädlesuppe war vergessen worden! Also wurde kurzerhand die Gelegenheit genutzt, die vergangenen Mahlzeiten noch einmal Revue passieren zu lassen. Und siehe da: Die Küche durfte sich über beinahe durchweg begeisterte Rückmeldungen freuen.

Ein Hoch auf unsere zauberhaften Küchenmädels!

Danach wartete ein wahrer Gaumenschmaus: die berühmte Lavalasagne. Ein letztes großes Mittagessen im Märchenschloss, das sich die hungrigen Abenteurer natürlich nicht entgehen ließen.

Anschließend wurden die Gemächer von den Leiterinnen und Leitern kontrolliert. Während die meisten Zimmer den Zauber des Aufräumens bereits erfolgreich gemeistert hatten, gab es bei einigen noch Nachholbedarf. Diese Abenteurer durften deshalb zunächst noch eine kleine Zusatzmission erfüllen, bevor auch sie sich auf den Weg ins Freibad nach Mieders machen konnten.

Die Freibadgruppe genoss dort einen entspannten Nachmittag mit Wasser, Spielen, Spaß und natürlich der ein oder anderen Portion Pommes rot-weiß. Die etwas später nachkommenden Abenteurer hatten auf dem Weg dorthin allerdings noch eine kleine Wanderung zu bewältigen, da die richtige Haltestelle offenbar aus der Schatzkarte verschwunden war.

Währenddessen blieb eine Gruppe im Schloss zurück. Dort wurde fleißig gewerkelt und aufgeräumt: Materialkisten wurden sortiert, Tischtennisschläger und -bälle eingesammelt, die Wasserspielkisten wieder ordentlich verstaut und auch draußen wurde das Anwesen für die Abreise auf Vordermann gebracht. Nach getaner Arbeit gab es als wohlverdiente Belohnung ein leckeres Eis, bevor gespannt auf die Rückkehr der Freibadabenteurer gewartet wurde.

Dann kam der Abend – und mit ihm das letzte Abendmahl des Ferienlagers.

Doch wer dachte, dass damit der Tag zu Ende war, hatte sich gewaltig geirrt. Denn nun durfte das dritte und letzte Outfit aus den Koffern geholt werden. Es war Zeit für eine der großen Traditionen des Ferienlagers Immendingen:

Die Abschlussdisco!

Der Saal verwandelte sich in eine große Tanzfläche. Es wurde getanzt, gelacht, gesungen und noch einmal gemeinsam gefeiert. All die Abenteuer der vergangenen Tage schienen für einen Moment wieder lebendig zu werden.

Zum Abschluss versammelten sich alle noch einmal in einem großen Kreis. Ein besonderer Moment, denn einige der Kinder würden im kommenden Jahr nicht mehr dabei sein dürfen. Sie wurden herzlich verabschiedet und bekamen ihren ganz besonderen Platz in der Geschichte dieses Ferienlagers.

Doch bevor sich die Kinder in ihre Gemächer zurückzogen, erschien noch einmal Drache Paula. Sie hatte gesehen, wie viele wunderschöne Momente die Kinder in den vergangenen Tagen gemeinsam erlebt hatten. Für all das Lachen, die Freundschaft, die Abenteuer und die Erinnerungen schenkte sie ihnen einen ganz besonderen letzten Edelstein:

den Stein der schönen Zeit.

Als die Kinder den Stein in ihren Händen hielten, begann er geheimnisvoll zu leuchten. Paula spürte sofort seine besondere Kraft. Doch noch war ihre Magie nicht vollständig entfesselt. Erst am nächsten Morgen, wenn die Kinder den Stein gemeinsam einsetzen würden, sollte es möglich sein, Paulas magische Kräfte wieder zum Leben zu erwecken.

Das große Finale des Märchens stand also noch bevor.

Mit vielen Erinnerungen im Herzen, voller Vorfreude auf die Heimat und einem lachenden, aber auch einem kleinen weinenden Auge kuschelten sich die jungen Abenteurer schließlich in ihre Betten.

Und während über Telfes die Nacht hereinbrach, lag der Stein der schönen Zeit sicher bereit.

Denn morgen würde sich entscheiden, ob die Magie von Drache Paula zurückkehren konnte.

Das letzte Kapitel war noch nicht geschrieben.

Euer Leiterteam

Tag 12: Es war einmal… Ein Tag voller Glück, neuer Rollen und besonderer Abenteuer

Als am Morgen die ersten Sonnenstrahlen über die Berge krochen und unser Märchenschloss langsam zum Leben erwachte, erklang die Stimme unserer Tagesleiterin Marlene, die die Abenteurerinnen und Abenteurer aus ihren Träumen holte.

Doch schon bald merkten alle: An diesem Tag war etwas anders als sonst.

Denn für die 16 ältesten Kinder sollte ein ganz besonderes Abenteuer beginnen. Für einen ganzen Tag durften sie in die Rolle der Leiterinnen und Leiter schlüpfen und selbst einmal erleben, wie es sich anfühlt, Verantwortung für die große Märchenschar zu übernehmen.

Zur feierlichen Verwandlung bekam jede und jeder von ihnen eine Leiter Cappy sowie das Namensschild eines Leiters oder einer Leiterin überreicht. Und schon beim Frühstück begann ihre erste Aufgabe: Statt selbst nur am Tisch Platz zu nehmen, durften die frisch ernannten Nachwuchsleiterinnen und Nachwuchsleiter die anderen Kinder bedienen und dafür sorgen, dass niemand hungrig in den Tag starten musste.

Nach dem Frühstück wartete bereits der erste Programmpunkt. Gemeinsam zog die ganze Schar hinaus in den Garten, denn dort waren noch einige Spuren der großen Poolparty und Wasserschlacht vom Vortag zu entdecken. Wie fleißige Schlossbewohner machten sich alle ans Werk, sammelten die Überreste ein und brachten den Garten wieder auf Vordermann.

Nachdem alles wieder ordentlich war, wurde es etwas ruhiger und nachdenklicher. Die Abenteurerinnen und Abenteurer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und beschäftigten sich mit einer Frage, die selbst die weisesten Märchenfiguren schon seit langer Zeit beschäftigt:

Was ist eigentlich Glück?

Gemeinsam wurde darüber gesprochen, was Glück für jeden Einzelnen bedeutet. Ist es Zeit mit Freunden? Ein besonders schöner Moment? Familie? Ein Abenteuer? Oder vielleicht einfach ein leckeres Essen nach einem langen Tag?

Die Kinder gestalteten ein eigenes Glücksrad und zeichneten die Dinge und Erlebnisse, die sie besonders glücklich machen. So entstanden viele ganz unterschiedliche Bilder und Gedanken, denn schließlich sieht das Glück für jeden Menschen ein kleines bisschen anders aus.

Zum Abschluss durfte sich jedes Kind noch einen ganz persönlichen Glücksgegenstand aussuchen – einen kleinen Begleiter, der vielleicht in Zukunft an diesen besonderen Tag und an die eigenen Glücksmomente erinnern soll.

Nach so vielen Gedanken meldeten sich schließlich die Mägen, und aus der Schlossküche duftete es bereits verführerisch.

Zur Vorspeise zauberten unsere Küchenfeen eine Tomatensuppe und Salat auf die Tische. Danach folgte Reis mit Geschnetzeltem, und als krönender Abschluss warteten leckere Schokomuffins auf die hungrige Märchenschar.

Natürlich waren auch hier wieder unsere 16 Nachwuchsleiterinnen und Nachwuchsleiter gefragt. Mit ihren Cappys und Namensschildern ausgestattet, übernahmen sie erneut den Service und bedienten die anderen Kinder wie echte Lagerprofis.

Nach dem Mittagessen und einer kleinen Verschnaufpause wurde es wieder sportlich. Nun durfte sich jeder selbst aussuchen, welches Abenteuer am Nachmittag bestritten werden sollte.

Zur Wahl standen Volleyball, Fußball, Jugger, Bogenschießen und Wasserpong. Nachdem sich am morgen schon alle in die entsprechenden Listen eingetragen hatten, verteilten sich die Kinder auf ihre Gruppen und schon ging es los.

Auf den Spielfeldern wurde gerannt, geworfen, gezielt, gekämpft und natürlich viel gelacht. Manche versuchten sich als treffsichere Bogenschützinnen und Bogenschützen, andere jagten dem Ball hinterher oder stellten beim Jugger ihr Geschick und ihren Teamgeist unter Beweis. Beim Wasserpong ging es ebenfalls hoch her.

Die Zeit verging dabei wie durch einen Zauberspruch – kaum hatte der Nachmittag begonnen, rückte auch schon das Abendessen näher.

Am Abend warteten Brot mit Wurst, Käse und Gemüse sowie die leckeren Reste vom Mittagessen auf die Kinder. Ein letztes Mal für diesen Tag übernahmen unsere ältesten Abenteurerinnen und Abenteurer ihre Leiterrollen und bedienten die übrigen Schlossbewohner.

Doch das große Finale des Tages sollte erst noch folgen.

Denn für das Abendprogramm trennten sich die Wege der Märchenschar.

Für die ältesten Abenteurerinnen und Abenteurer der Jahrgänge 2011 und 2012 stand ein ganz besonderer Ausflug bevor. Gemeinsam stiegen sie in ihre motorisierte Märchenkutsche und machten sich auf den Weg nach Neustift. Dort durften sie ein Fest mit Livemusik besuchen und einen besonderen Abend außerhalb des Märchenschlosses verbringen.

Währenddessen machten es sich die jüngeren Kinder im Lager gemütlich. Kissen und Decken wurden zurechtgerückt, das Licht gedimmt und unser Märchenschloss verwandelte sich kurzerhand in einen kleinen Kinosaal.

Gemeinsam schauten die Kinder „The Greatest Showman“ und ließen den ereignisreichen Tag bei Musik, Film und gemütlicher Stimmung ausklingen.

So ging schließlich ein ganz besonderer Lagertag zu Ende. Ein Tag, an dem die Ältesten einmal selbst Verantwortung übernehmen durften, an dem über das Glück nachgedacht, gemeinsam angepackt, gespielt, gelacht und Neues ausprobiert wurde.

Und als sich spät am Abend wieder Ruhe über unser Märchenschloss legte, war vielleicht so manchem klar geworden, dass Glück manchmal gar kein großer Zauber sein muss.

Manchmal steckt es einfach in einem gemeinsamen Spiel, einem leckeren Schokomuffin, einem kleinen Glücksgegenstand, einem besonderen Ausflug – oder in einem wunderschönen Tag mit Freunden.

Euer Leiterteam

Tag 11: Es war einmal… Zauberstäbe, Wasserspaß und ein Duell gegen die Leiter

Der Tag startete mit der allgemeinen Morgenroutine, die um 8:30 Uhr damit endete, dass wir von den Leitern des Tages geweckt wurden. Da wir heute Pyjama-Frühstück hatten, konnten wir etwas länger schlafen und gemütlich in den Tag starten.

Nach dem Frühstück begann das Morgenprogramm. Dabei durften wir unsere selbstgemachten Zauberstäbe, die wir zuvor aus Holz und Gips gebastelt hatten, anmalen. Wer mit seinem Zauberstab fertig war, hatte anschließend Freizeit. Es gab viele verschiedene Möglichkeiten die von den Leitern zuvor vorbereitet wurden. Wir konnten zum Beispiel Tennis oder Fußball spielen, Werwolf spielen und vieles mehr.

Danach folgte das Mittagessen, das von unseren Küchenfeen liebevoll zubereitet wurde. Es gab Kaiserschmarrn mit Apfelmus – ein sehr leckeres Essen.

Nach dem Essen wurde das Mittagsprogramm verkündet. Uns wurde erzählt, dass wir Wandern gehen würden mit der Möglichkeit zu baden und sich abzukühlen. Das angeblich Stunden entfernte Ziel war weit in Aussicht. Also packten wir untere Sachen und machten uns auf dem weiten Weg. Nach einer kleinen Runde kamen wir jedoch wieder am Haus und im Garten an. Wir waren also gar nicht auf dem Weg zu einem weit entfernten Schwimm Ziel gewesen sondern nur einen kleinen Zeitvertreib mit großer Überraschung.

Während wir unterwegs waren, hatten die anderen Leiter im Garten eine tolle Überraschung für uns vorbereitet. Dort erwartete uns eine richtige Beachparty mit einer Rießigen-Wasserrutsche, einer Badezone und sogar einem Bierpong-Tisch (natürlich nur mit Wasser). Die Party machte viel Spaß und wir feierten den ganzen Nachmittag bis zum Abendessen.

Zum Abendessen vesperten wir wieder und bekamen anschließend unsere Handys. Nach einer längeren Handyzeitpause trafen wir uns um 20:00 Uhr zum Abendprogramm. Dort gab es „Schlag den Leiter“, bei dem die Kinder gegen die Leiter antraten. Am Ende konnten sich nach einem sehr spannenden und knappen allerdings wieder einmal die Leiter durchsetzen und gewannen das Spiel mit 63 zu 58 Punkten.

Nach einem langen und ereignisreichen Tag fielen wir schließlich erschöpft in unsere Betten. Einige von uns nahmen es mit der Nachtruhe allerdings nicht ganz so genau und hielten es für eine gute Idee, sich aus ihren Zimmern zu schleichen. Für einige endete das mit einem kleinen Strafdienst und der Hilfe der Leiter ssachen zu sortieren und aufzuräumen.

Euer Leiterteam

Tag 10: Es war einmal…

Tanzzauber, magischer Unterricht und der Stein der Zauberei

Ein neuer Tag brach über unserem Märchenschloss an, und schon am Morgen wartete die erste magische Herausforderung auf unsere Abenteurerinnen und Abenteurer.

Diesmal begann der Tag mit einem märchenhaften Tanzkurs. Schließlich wollten die Kinder ihr Können bei den beliebten Lagertänzen noch einmal verbessern und auch beim Discofox sicherer auf dem Tanzparkett werden. Gemeinsam wurden Schritte wiederholt, Drehungen geübt und fleißig im Takt getanzt.

Doch damit nicht genug: Auch ein ganz neuer Tanz sollte an diesem Morgen erlernt werden – der geheimnisvolle Simsala-Grimm-Tanz! Schritt für Schritt lernten die jungen Tänzerinnen und Tänzer die neuen Bewegungen kennen, bis schließlich alle gemeinsam durch den Raum tanzten. So war die Märchenschar bestens auf die nächsten Discoabende vorbereitet.

Nach so viel Bewegung hatten sich alle eine ordentliche Stärkung verdient. Unsere fleißigen Küchenfeen zauberten wieder ein wunderbares Mittagessen, das den Abenteurerinnen und Abenteurern neue Kräfte für den Nachmittag schenkte.

Doch dann geschah etwas, womit wohl kaum ein Kind in den Ferien gerechnet hätte: Es ging zurück in die Schule!

Zum Glück handelte es sich dabei nicht um eine gewöhnliche Schule, sondern um unsere ganz besondere Magische Zauberschule.

Bereits einige Tage zuvor durfte jedes Kind aus verschiedenen geheimnisvollen Unterrichtsfächern drei auswählen. Nun war endlich der große Tag gekommen, an dem das gesammelte Wissen weitergegeben werden sollte.

Insgesamt warteten drei spannende Unterrichtseinheiten auf die jungen Zauberschülerinnen und Zauberschüler. Zur Auswahl standen die Fächer Runenkunde, Musiklehre, Tierpflege, Zeitreise, Zaubertränke und Zaubersprüche.

So wurden geheimnisvolle Zeichen entschlüsselt, magische Klänge entdeckt, fantastische Wesen versorgt, Reisen durch die Zeit gewagt und natürlich allerlei Wissen über Tränke und Zaubersprüche gesammelt. Manche Unterrichtsstunde verlangte volle Konzentration, andere sorgte für jede Menge Spaß – doch am Ende hatten alle Abenteurerinnen und Abenteurer einiges Neues über die Welt der Magie gelernt.

Nach drei anstrengenden, aber zugleich spannenden Unterrichtseinheiten war die Zauberschule für diesen Tag beendet. Nun hatten alle noch einmal die Möglichkeit, sich auf den Weg in den Ort zu machen. Ziel der kleinen Reise war der SPAR, wo sich die Kinder in klein Gruppen mit neuen Snacks und kleinen Leckereien für die kommenden Abenteuer eindecken konnten.

Als schließlich alle wieder sicher in unserem Märchenschloss angekommen waren, ließ auch das Abendessen nicht lange auf sich warten. Denn an diesem Abend musste es etwas schneller gehen – schließlich stand schon das nächste große Ereignis bevor.

Tief unten im Keller des Märchenschlosses öffneten sich erneut die Tore zu unserem magischen Tanzsaal. Unser weltberühmter Star-DJ Steve nahm wieder seinen Platz am Mischpult ein und schon bald bebten die Mauern unter den ersten Beats.

Es wurde getanzt, gesprungen, gesungen und gefeiert. Die Kinder und Leiterinnen und Leiter stürzten sich gemeinsam ins wilde Discoabenteuer und zeigten dabei natürlich auch gleich, was sie am Morgen beim Tanzkurs gelernt hatten. Vielleicht war dabei sogar der ein oder andere frisch erlernte Simsala-Grimm-Tanz zu sehen.

Doch auch die wildeste Märchendisco musste irgendwann ein Ende finden.

Nach dem letzten Lied versammelte sich die ganze Kinder und Leiterschar noch einmal zur Dankesrunde. Gemeinsam wurde auf den erlebnisreichen Tag zurückgeblickt und für all die schönen Momente gedankt.

Dann wartete noch eine ganz besondere Überraschung auf die Kinder: Für ihre bisherigen Abenteuer erhielten sie einen weiteren Stein für ihre Sammlung – den geheimnisvollen Stein der Zauberei.

Mit diesem neuen magischen Schatz in den Händen machten sich die müden Abenteurerinnen und Abenteurer schließlich auf den Weg in ihre Gemächer.

Und während langsam Ruhe in das Märchenschloss einzog, leuchtete der Stein der Zauberei vielleicht bei dem einen oder anderen noch ein kleines bisschen im Dunkeln.

Wer weiß schon, welche Kräfte in ihm verborgen liegen und welche märchenhaften Abenteuer noch auf unsere jungen Zauberinnen und Zauberer warten …

Euer Leiterteam

Tag 9: Es war einmal… Zauberstäbe, Fliegenpilze und ein Abend voller Möglichkeiten

Nach all den großen Abenteuern der vergangenen Tage durften sich unsere jungen Heldinnen und Helden heute zunächst eine kleine Verschnaufpause gönnen. So begann der Tag etwas gemütlicher als sonst, und die Abenteurerinnen und Abenteurer durften ein wenig länger in ihren Gemächern schlummern.

Als schließlich alle aus ihren Betten gekrochen waren, wartete bereits ein reich gedecktes Brunchbuffet auf die hungrige Märchenschar. In aller Ruhe konnte geschlemmt, erzählt und neue Kraft für den bevorstehenden Tag gesammelt werden.

Gut gestärkt begann anschließend eine besonders magische Aufgabe: Die Abenteurerinnen und Abenteurer durften ihre eigenen Zauberstäbe herstellen. Dafür wurden die zuvor gesammelten Stöcke hervorgeholt und sorgfältig mit Gips umhüllt. Stück für Stück verwandelten sich die einfachen Äste in ganz besondere Zauberstäbe, die schon bald für die verschiedensten Zauberfähigkeiten bereit sein sollten.

Doch damit war die Bastelwerkstatt noch lange nicht geschlossen. Für den kommenden Bilderabend wurde nämlich ebenfalls fleißig an der Dekoration gearbeitet. Kleine Korken wurden mit roter und weißer Farbe bemalt und verwandelten sich wie durch Zauberei in niedliche Fliegenpilze. So entstanden viele kleine Kunstwerke, die den Bilderabend später in eine noch märchenhaftere Welt verwandeln sollen.

Nach so viel konzentrierter Arbeit war es höchste Zeit für ein wenig Bewegung und Spaß. Und so begann ein großes Versteckspiel mit den Leiterinnen und Leitern. Die Kinder durften sich überall im Haus verstecken, während sich die Leiter auf die Suche nach ihnen machten.

In drei spannenden Runden wurden die besten Verstecke des Hauses entdeckt. Hinter Türen, in Winkeln und an so manch unerwartetem Ort hielten sich die jungen Abenteurerinnen und Abenteurer mucksmäuschenstill verborgen.

In der dritten und letzten Runde wurde die Aufgabe noch einmal schwieriger: Nun mussten sich immer zwei Abenteurerinnen oder Abenteurer gemeinsam verstecken. Auch die Leiterinnen und Leiter machten sich diesmal paarweise auf die Suche. So wurde aus der letzten Runde noch einmal eine ganz besondere Herausforderung, bei der sowohl gutes Verstecken als auch Teamarbeit gefragt waren.

Nach drei aufregenden Runden waren schließlich alle wiedergefunden und die Mägen meldeten sich zu Wort. Beim gemeinsamen Abendessen konnten die Kinder neue Kräfte sammeln, denn auch das Abendprogramm hielt noch einige Überraschungen bereit.

Am Abend öffnete sich dann eine ganze Schatzkiste voller Möglichkeiten. Jeder durfte selbst entscheiden, womit er den restlichen Abend verbringen wollte. Manche ließen ihrer Kreativität beim Gestalten von Perlenarmbändern freien Lauf, während andere draußen beim Sport noch einmal richtig Gas gaben.

Andere versuchten ihr Glück beim Pokern, tauchten beim Werwolfspiel in eine geheimnisvolle Welt voller Verdächtigungen und Überraschungen ein oder entschieden sich für die ruhigere Variante und gönnten sich bei Wellness und Entspannung eine kleine Auszeit.

So konnte jeder Abenteurer und jede Abenteurerin den Abend genau so verbringen, wie es am besten passte.

Doch irgendwann neigte sich auch dieser vielseitige Tag seinem Ende entgegen. Bevor sich alle in ihre Gemächer zurückzogen, wurde noch einmal das große Märchenbuch geöffnet. Gemeinsam lauschten die Kinder einer kleinen Geschichte und ließen den Tag ruhig ausklingen.

Danach hieß es: Licht aus, Decken hoch und Augen zu.

Und während draußen die Berge über das White Mountain Hotel wachten, wurde es langsam still im Märchenschloss. Die selbst gebastelten Zauberstäbe warteten bereits auf ihren nächsten Einsatz – und vielleicht entfaltete der eine oder andere davon ja sogar schon in dieser Nacht seine ganz besondere Magie …

Euer Leiterteam

Tag 8: Es war einmal… Alinechen, die sieben Zwerge und ein stürmischer Tag

Es war einmal ein Märchenschloss, in dem in den vergangenen Tagen eine kleine Ruhestörung für ordentlich Gesprächsstoff gesorgt hatte. Doch was zunächst für etwas Unruhe gesorgt hatte, führte am heutigen Morgen zu einer ganz besonderen Überraschung: Die Kinder durften eine eigene Interpretation des bekannten Märchens Schneewittchen und die sieben Zwerge bestaunen.

Der Vorhang öffnete sich für „Alinechen und die sieben Zwerge“ – ein ganz besonderes Theaterstück, das für viele Lacher sorgte und den Morgen auf märchenhafte Weise beginnen ließ.

Doch danach wartete bereits die nächste Herausforderung: Die auf Grund des Gewitters abgebrochenen Stationen der Märchenolympiade mussten nachgeholt werden. Dabei waren Teamgeist, Willensstärke und vor allem der Einsatz füreinander gefragt.

So verwandelten sich die Kinder unter anderem in Rotkäppchen und mussten ein Tablett mit einem Wasserglas möglichst schnell durch den märchenhaften Wald (unseren Parkour) bringen.

Bei der Wanne des Teufels mussten die Kinder gemeinsam eine Wanne mit ihren Füßen hochhalten und sicher balancieren. Auch beim Teufel mit den drei goldenen Haaren war höchste Konzentration gefragt: Eine Strecke musste möglichst schnell bewältigt werden, ohne dass eine Kerze erlosch. Und das waren nur einige der vielen Stationen, bei denen die Kinder zeigen konnten, was echter Teamgeist bedeutet.

Nach einer kurzen Mittagspause begann für fas komplette Ferienlager inklusiver unseres Küchenteams das nächste große Abenteuer. Es ging erneut nach Innsbruck, denn dank der großzügigen Einladung der Raiders Tirol, durften wir ein internationales American-Football-Spiel besuchen. Die Raiders trafen im Viertelfinale der European Football League auf die Musketeers aus Paris – ein echtes Spitzenspiel auf europäischem Niveau.

Natürlich wurde dafür ordentlich Fan-Stimmung gemacht. In Schwarz und Weiß, den Farben der Raiders, wurden Fanplakate gebastelt, Gesichter geschminkt und die Kinder machten sich voller Vorfreude auf den Weg.

Vor dem Stadion wartete die große Fanzone mit Football-Zielwerfen, Hüpfburgen, Fotostationen, Tattoos, Glücksrad und Football-Pong. Für Unterhaltung war also bestens gesorgt.

Dann kam der große Moment: Nach dem Einlass liefen plötzlich die Spieler der Raiders direkt durch unsere Gruppe! Die Kinder konnten ihnen noch Glückwünsche mit auf den Weg geben, bevor die Mannschaften unter tosendem Jubel zur großen Eröffnungszeremonie das Spielfeld betraten.

Leider war das Glück an diesem Tag nicht auf der Seite der Tiroler. Trotz lautstarker Unterstützung mussten sich die Raiders im Viertelfinale mit 12 zu 33 für die Pariser Musketeers geschlagen geben.

Während einige jüngere Lagerkinder anschließend direkt den Heimweg antraten, nutzte der Großteil noch die Gelegenheit, Autogramme der Spieler zu sammeln. Dadurch wurde es später als geplant – und gleichzeitig zog ein gewaltiges Unwetter auf.

Auf dem Rückweg erwischte die Gruppe schließlich ein heftiger Platzregen. Die Kinder kamen im Märchenschloss an, als hätten sie selbst einen See durchquert. Nasser als ein Fisch im Wasser mussten Kleidung und Ausrüstung zunächst zum Trocknen aufgehängt werden.

Doch auch im Schloss wartete noch einige Überraschungen: Durch ein paar geöffnete Fenster war der Starkregen direkt in mehrere Zimmer eingedrungen. Das Gemach stand plötzlich unter Wasser und erinnerte beinahe an eine Unterwasserwelt – fast so, als wäre Mirabel aus Encanto kurzerhand zur Meerjungfrau geworden.

Mit vereinten Kräften wurde dem Wasser jedoch der Kampf angesagt. Koffer wurden untergestellt, Wäscheständer aufgestellt und gemeinsam mit dem großartigen Küchenteam wurden die Zimmer wieder trocken gelegt.

Nach einem Tag voller Märchen, Teamgeist, Sport, Regen und unerwarteter Abenteuer erschien schließlich Drache Paula in der Abendrunde. Sie hatte genau beobachtet, wie die Kinder füreinander eingestanden, gemeinsam Herausforderungen gemeistert und auch bei den größten Schwierigkeiten nicht aufgegeben hatten.

Dafür schenkte sie ihnen einen weiteren kostbaren Edelstein:

den Stein der Dankbarkeit.

So endete ein Tag, der schon mit einem Märchen begonnen hatte und selbst zu einem kleinen Märchen geworden war.

Müde, glücklich und dankbar kuschelten sich die jungen Abenteurer schließlich in ihre Bettchen. Und während draußen der Regen gegen die Fenster trommelte, leuchtete irgendwo im Märchenreich der neue Stein der Dankbarkeit.

Denn eines hatten die Kinder an diesem Tag wieder gelernt:

Gemeinsam wird selbst ein stürmischer Tag zu einem Abenteuer, das man nie vergisst.

Euer Leiterteam

Auch unsere Küchen-Mädels hatte einen großen Spaß 🙂

Vielen dank an die Raiders Tirol für diese einmalige Gelegenheit, wir hatten alle einen riesenspaß und haben viele spannende Eindrücke in den Football Sport bekommen und werden dieses Erlebnis noch lange in Erinnerung haben.

Euer Ferienlager Immendingen

Tag 7: Es war einmal… eine Reise durch die Märchenberge

Nach dem Frühstück begann der heutige Tag zunächst ganz gewöhnlich: Zimmer aufräumen, Putzdienste erledigen und dafür sorgen, dass unser Märchenschloss wieder ordentlich aussah. Doch lange hielt es die jungen Abenteurer nicht im Schloss, denn heute wartete ein besonderes Abenteuer in den Bergen auf die große Schar. Schnell wurden die Rucksäcke gepackt und schon machte sich die Gemeinschaft auf den Weg zu ihrem heutigen Ausflugsziel.

Mit der Gondelbahn Schlick 2000 ging es zunächst durch den Nebel hinauf in die Berge. Es lichtete sich langsam der morgendliche Nebel und wie von Zauberhand tauchte die Gruppe in eine sonnige Bergwelt ein. Oben am Kreuzjoch auf 2100m angekommen, wartete ein wunderschöner Ausblick. Bei strahlendem Sonnenschein wurde zunächst eine Vesperpause eingelegt. Anschließend teilte sich die große Schar in zwei Gruppen: Während die eine Gruppe zur Aussichtsplattform wanderte und dort einen beeindruckenden Blick hinunter ins Stubaital genießen konnte, erklomm die andere Gruppe noch das letzte Stück bis zum Gipfel des Kreuzjochs.

Danach führte der Weg über einen Naturlehrpfad wieder bergab. Doch bevor die müden Beine allzu schwer wurden, machten wir an einer Alm nochmal eine längere Pause und viel gönnten sich ein leckeres Eis! Frisch gestärkt ging es anschließend weiter zum Scheibenweg. Dort konnten die Kinder ihre Holzscheiben an verschiedenen Stationen und durch eine Art Murmelbahn auf die Reise bergab schicken. Dabei wurde natürlich nicht einfach gemütlich hinterhergelaufen – nein, die jungen Abenteurer rannten ihren Scheiben so schnell wie möglich hinterher. Hoffentlich ist dabei auch wirklich keine der kleinen Holzscheiben verloren gegangen! Zum Abschluss wurde noch ein großes Baumhaus erkundet, bevor sich alle mit schweren Beinen, aber vielen schönen Eindrücken, rechtzeitig auf den Heimweg machten. Im Märchenschloss wartete schließlich bereits ein königliches Abendessen: Spaghetti Carbonara.

Nach einer Pause wurde es am Abend etwas ruhiger. In kleinen Gruppen entstanden bei verschiedenen Bastelaktionen viele kleine Schätze. Es wurden bunte Armbänder gestaltet, geheimnisvolle Märchengläser gebastelt und viele weitere kreative Ideen umgesetzt. Doch nach einem so ereignisreichen Tag waren die Kräfte langsam aufgebraucht. Manche jungen Abenteurer waren bereits so müde, dass sie beinahe schon vor der Gute-Nacht-Runde einschliefen. Und so kehrte schließlich Ruhe im Märchenschloss ein.

Gute Nacht!
Euer Leiterteam

Tag 6: Es war einmal… drei Wege und ein Stein der Abenteuer

Nach einem weiteren königlichen Frühstück im Märchenschloss machten sich die jungen Abenteurer auf den Weg nach Innsbruck. Doch dieses Mal führte nicht ein einzelner Weg in die Stadt – die große Schar teilte sich in drei Gruppen, und jede Gruppe sollte ihr ganz eigenes Abenteuer erleben.

Die erste Gruppe zog zur mächtigen Bergisel-Skisprungschanze. Dort durften die Kids sogar einem Skispringer beim Training zuschauen. Aus verschiedenen Blickwinkeln konnten sie seinen Absprung, den Flug und die Landung beobachten – ein wahrlich beeindruckendes Erlebnis.

Die zweite Gruppe machte sich auf den Weg zum geheimnisvollen Schloss Ambras. Bei einer besonderen Führung rund um Harry Potter und das Mittelalter tauchten die Kinder in eine Welt voller Burgen, Geschichten und Geheimnisse ein. Und beinahe kam es sogar zu einer ganz besonderen Begegnung: Fast trafen sie den österreichischen Bundespräsidenten! Aber der Rote Teppich musste an diesem Tag leider genügen. Als kleine Entschädigung durfte jedes Kind aber dann in eine Wasch echte Ritterrüstung schlüpfen und sich fühlen wie früher.

Die dritte Gruppe besuchte den Alpenzoo Innsbruck. Dort gab es allerlei Tiere aus der Alpenwelt zu entdecken und viel darüber zu erfahren, welche besonderen Bewohner in unseren Bergen zuhause sind.

Nach ihren jeweiligen Abenteuern trafen sich alle drei Gruppen wieder in der Innsbrucker Innenstadt. Doch die Gruppe vom Schloss Ambras hatte noch eine ganz besondere Überraschung im Gepäck: Eine Einladung zu einem echten Rugby-Spiel auf höchstem Niveau! Dieses neue Abenteuer wird schon in den kommenden Tagen Teil unseres Lagerprogramms werden.

Auf der Heimreise wartete dann allerdings noch eine unerwartete Herausforderung. Eine spontane Baustelle sorgte für eine lange Verzögerung bei der Gruppe Alpenzoo. Doch unsere fleißige Crew ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen und organisierte kurzerhand einen Shuttle-Service zurück nach Telfes. So fanden schließlich alle sicher den Weg zurück ins Märchenschloss.

Dort wartete bereits ein königliches Abendessen auf die hungrigen Abenteurer: leckerer selbstgemachter Döner! Danach wurde es gemütlich, denn der große Kinosaal öffnete seine Tore.

Gemeinsam tauchten die Kinder in die magische Welt von „Encanto“ ein. Dort erzählte die Familie Madrigal von einem geheimnisvollen Haus in den Bergen Kolumbiens, in dem jedes Familienmitglied eine besondere magische Gabe besitzt. Doch als die Magie des Hauses bedroht wird, muss Mirabel – das einzige Kind ohne eigene magische Gabe – herausfinden, was mit der Familie und ihrem Zuhause geschieht. Eine Geschichte über Familie, Zusammenhalt und die ganz besonderen Stärken, die in jedem Menschen verborgen liegen.

Und auch Drache Paula hatte an diesem Abend etwas Besonderes zu verkünden. In der Abendrunde erschien sie und berichtete, dass die Kinder durch all ihre heutigen Erlebnisse einen weiteren Schatz zurückgewonnen hatten: den Stein der Abenteuer.

Sein Leuchten wurde heller, als Paula von den drei Wegen nach Innsbruck, den vielen neuen Entdeckungen und all den kleinen Abenteuern des Tages hörte.

Müde, glücklich und zufrieden machten sich die jungen Heldinnen und Helden schließlich auf den Weg in ihre Gemächer. Mit den Bildern des Tages und dem Zauber von Encanto im Kopf kuschelten sie sich in ihre Betten und schliefen friedlich ein.

Und irgendwo tief im Märchenland leuchtete der Stein der Abenteuer weiter – als Zeichen dafür, dass schon bald das nächste Kapitel beginnen würde.

Euer Leiterteam

Tag 5: Es war einmal… Farbenfrohe Gewänder, märchenhafte Wettkämpfe und eine zauberhafte Diskonacht

Als am Morgen die Sonne über den Bergen aufging und das White Mountain Hotel langsam aus seinem Schlaf erwachte, begann für unsere 70 jungen Abenteurerinnen und Abenteurer ein neuer, farbenfroher Tag.

Nach dem Frühstück wartete eine besonders kreative Aufgabe auf die verschiedenen Märchenteams: Jedes Team durfte sein eigenes, cooles Lager-T-Shirt gestalten. Mit viel Fantasie, bunten Farben und großartigen Ideen wurden die schlichten Gewänder in echte Märchenkleidung verwandelt. Jede Gruppe entwarf ihr T-Shirt passend zu ihrem Märchenteam, sodass viele ganz unterschiedliche und einzigartige Kunstwerke entstanden.

Fleißig wurde gemalt, gestaltet und gemeinsam überlegt. Schon bald konnten die stolzen Kinder ihre selbst entworfenen T-Shirts präsentieren. Nun war jedes Märchenteam nicht nur an seinem Namen, sondern auch an seinem ganz besonderen Gewand zu erkennen.

Nach so viel kreativer Arbeit meldete sich bei den jungen Künstlerinnen und Künstlern der Hunger. Zum Glück hatten die fleißigen Küchenfeen bereits ein fantastisches Mittagessen vorbereitet: Es gab ein kräftiges und köstliches Chili con Carne, das allen neue Energie für das bevorstehende Abenteuer schenkte.

Am Nachmittag begann schließlich die große Märchenolympiade. Dafür wurden die Kinder in neue zufällige Mannschaften eingeteilt. So trafen die Mitglieder der unterschiedlichen Märchenteams aufeinander und traten gemeinsam in ihren zuvor gestalteten, bunten Lager-T-Shirts an.

Diese bunte Mischung ergab ein wunderschönes Bild. Überall leuchteten die verschiedensten Farben und Motive, während die Mannschaften bei zahlreichen Disziplinen gegeneinander antraten. Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Teamgeist und eine große Portion Spaß waren gefragt. Die Kinder feuerten sich gegenseitig an, kämpften gemeinsam um Punkte und wuchsen auch in ihren neu gemischten Gruppen schnell zusammen.

Doch während die Märchenolympiade in vollem Gange war, zogen dunkle Wolken über den Bergen auf. Ein mächtiges Gewitter kündigte sich an, und so musste der Wettkampf leider früher als geplant unterbrochen werden. Rasch kehrten alle Abenteurerinnen und Abenteurer ins sichere Hotel zurück.

Doch aufgeschoben ist bekanntlich nicht aufgehoben! Nun hoffen alle, dass die Märchenolympiade in den nächsten Tagen fortgesetzt und gebührend beendet werden kann.

Nach dem Abendessen und der täglichen Handyzeit wartete bereits das nächste große Ereignis: Zum ersten Mal in diesem Lagerjahr öffnete die weltberühmte Märchendisko ihre Tore.

Unser Star-DJ Steve nahm seinen Platz am Mischpult ein und verwandelte den Saal mit seiner Musik in einen wahrhaft magischen Tanzpalast. Schon nach den ersten Klängen hielt es niemanden mehr auf den Plätzen. Die Kinder und auch die Leiterinnen und Leiter tanzten, sprangen, sangen und feierten ausgelassen miteinander.

Die Stimmung war so großartig, dass im ganzen Schloss der Boden bebte. Es wurde getanzt und gefeiert, bis es beinahe von der Decke tropfte. Wieder einmal wurde die Märchendisko zu einem riesigen Erfolg und sorgte für viele fröhliche, unvergessliche Momente.

Doch selbst der bunteste, aufregendste und vielseitigste Lagertag muss irgendwann zu Ende gehen. Als die letzten Lieder verklungen waren und die Lichter im Tanzsaal erloschen, zogen sich alle müde, verschwitzt, aber überglücklich in ihre Gemächer zurück.

Und während draußen das Gewitter langsam weiterzog, wurde es im White Mountain Hotel nach und nach still. So endete ein weiterer märchenhafter Tag – voller Farben, Teamgeist, Spannung, Musik und ganz viel Freude.

Euer Leiterteam